
Ich freue mich sehr, Christine Marek, derzeitige Staatssekretärin für Wirtschaft, Familie und Jugend und seit November 2009 neue gf. Parteiobfrau der Wiener ÖVP, als erste Schirmherrin der Business-Mamas vorstellen zu dürfen.
Sie ist ein Paradebeispiel für eine in der Öffentlichkeit stehende „Business-Mama“, die selbst den Spagat zwischen Familie und Beruf seit 16 Jahren tagtäglich meistert und ihre persönlichen Visionen zu den Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Frauen und Mütter im beruflichen Umfeld mit ihrem beruflichen Schwerpunkt in der politischen Arbeit in Übereinstimmung gebracht hat.
Für uns Business-Mamas hat die Staatssekretärin für das Jahr 2010 das Kommen zu einem Wiener Netzwerktreffen zugesagt, um über diese Themen zu diskutieren, ein bisschen Einblick in ihren Lebensweg zu geben und ein offenes Ohr für Fragen oder Wünsche von Business-Mamas zu haben. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Die Idee eines Netzwerkes für berufstätige Mütter mit Schwerpunkt Unternehmerinnen findet Christine Marek sehr begrüßenswert. Die professionelle Präsentation der Plattform und die Ausweitung des Netzwerkes in die Bundesländer gefallen ihr. Sie hat - so weit es auch ihre Zeit erlaubt - ihre Unterstützung zugesagt, was weiteres Vernetzen und Bekannter Machen der Plattform in der Öffentlichkeit betrifft.
Im Gespräch von letzter Woche erzählte die Politikerin, wie sie die Mehrfachbelastung durch Beruf, Politik und Familie managt, also über Details, die berufstätige Mütter besonders interessieren.
Die ersten drei Jahre nach der Geburt ihres Sohnes 1993 nahm sie Karenz in Anspruch und startete bereits in dieser Zeit ihre berufliche Neuorientierung in politischer Richtung.
Christine Marek - von Anfang an Alleinerzieherin - konnte und kann als wichtige Stütze im Alltag auf ihre eigene Mutter zählen, welche im gemeinsamen Hauhalt wohnt und sich beispielsweise auch um den Haushalt kümmerte und früher im Bedarfsfall auch auf den Sohn aufpasste.
Nach der Karenz wechselte sie zu einem sehr familienfreundlichen Betrieb, der ihr damals schon Tele-Working ermöglichte. Dadurch konnte sie fallweise nachmittags zu Hause sein, eventuelle Termine mit dem Sohn wahrnehmen oder einfach bei ihm sein und das Familieleben genießen. Am Abend, nach dem zu Bett Bringen des Sohnes, wurde in Ruhe die verbleibende Arbeit von daheim aus erledigt.
Das Entgegenkommen oder Rücksicht Nehmen eines Betriebes auf die familiäre Situation hat Christine Marek selbst als sehr großen Mehrwert wahrgenommen – auch für den Arbeitgeber – da die Bindung und die Loyalität einer/s Angestellte/n viel größer wird und beide Seiten – Betrieb und Mitarbeiter - davon profitieren.
Diesen wichtigen Punkt hat sie politisch weiterverfolgt und in einem Projekt des Wirtschaftsministeriums umgesetzt. Die Ergebnisse einer von ihr initiierten Studie unter 100 Betrieben - in der Mehrzahl KMUs aber auch einige Großbetriebe - zu den betriebswirtschaftlichen Auswirkungen familienfreundlicher Maßnahmen bestätigen das:
Der durchschnittliche Krankenstand der Arbeitnehmer in diesen Betrieben ist beispielsweise auf 5,9 Tage gesunken (österreichischer Durchschnitt sind 13 Tage !). Ein Erfolg, der sich sehen lassen kann, drückt er doch aus, dass gute Rahmenbedingungen enormen Einfluss haben auf Gesundheit, Wohlfühlen und Work-Life-Balance jedes einzelnen!
Nähere Informationen und das dazugehörige Handbuch zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend unter www.bmwfj.gv.at .
Gefragt nach früheren Visionen, die bereits verwirklich wurden, erklärt die Familiestaatssekretärin, wie stolz sie auf die Umsetzung des neuen Kinderbetreuungsgeldes ist, mit dem bewusst besser verdienende Frauen und Männer angesprochen werden sollen, da sie ein Jahr lang 80 Prozent des letzten Gehaltes als Kindergeld-Variante beantragen können.
Für selbständige Mütter oder Väter und Unternehmerinnen interessant ist die neue flexible Zuverdienstgrenze, die 60 Prozent des bisherigen Einkommens - mind. 16.200,- Euro pro Jahr - als Zuverdienst erlaubt und dadurch ein adäquates Führen des eigenen Betriebes erlaubt.
Alle Informationen zum neuen Kinderbetreuungsgeld und einen praktischen Online-Vergleichsrechner, der Sie bei der Wahl der für Sie optimalen Variante unterstützen soll, finden Sie ebenfalls unter www.bmwfj.gv.at.
Weiters steht Ihnen das Familienservice des Familienministeriums unter 0800/240 262 (zum Nulltarif aus ganz Österreich) für Ihre Fragen zur Verfügung.
Ebenso wichtige Meilensteine auf dem Weg zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind die Durchsetzung des verpflichtenden Gratiskindergartens für 5- Jährige und die Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten.
Christine Marek wird sich in weiterer Folge für gut ausgebildete Tagesmütter/-väter, Kinderfrauen und Au-Pairs stark machen, um auch im Alter von 0-3 Jahren eine optimale Kinderbetreuung sicherstellen zu können.
Da ihr politischer Schwerpunkt als Familien-Staatssekretärin die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleibt, möchte sie weiter bewusstseinsbildende Maßnahmen ergreifen und entsprechende Themen diskutieren.
Zum Beispiel gehören ihrer Ansicht nach Frauen in höheren Managementebenen gefördert und zu flexiblen Modellen der Familienkultur angeregt, damit sie in der Babypause weiter beruflich am Ball bleiben können und nicht in ein Karriereloch fallen.
Auch die nach wie vor sehr konservativen österreichischen Ansichten zum Familienbild und zu sog. „Rabenmüttern“ möchte sie in der Öffentlichkeit positiv beeinflussen.
Themen, die viel Energie brauchen zur Veränderung, viel Optimismus, Sympathie und Visionskraft, alles Energien, die Christine Marek als Frau, die in der Öffentlichkeit steht, zu 100 Prozent ausstrahlt!
Damit bleibt mir unserer neuen Schirmherrin nur mehr zu wünschen übrig:
eine wohlverdiente, wenn auch kurze, aber erholsame Ferienzeit mit ihrem Sohn!
Gabriele König
Herausgeberin der Business-Mamas
Quelle: Redaktion, Pressebüro der Staatssekretärin, Foto: ÖVP Bundespartei
Sie ist ein Paradebeispiel für eine in der Öffentlichkeit stehende „Business-Mama“, die selbst den Spagat zwischen Familie und Beruf seit 16 Jahren tagtäglich meistert und ihre persönlichen Visionen zu den Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Frauen und Mütter im beruflichen Umfeld mit ihrem beruflichen Schwerpunkt in der politischen Arbeit in Übereinstimmung gebracht hat.
Für uns Business-Mamas hat die Staatssekretärin für das Jahr 2010 das Kommen zu einem Wiener Netzwerktreffen zugesagt, um über diese Themen zu diskutieren, ein bisschen Einblick in ihren Lebensweg zu geben und ein offenes Ohr für Fragen oder Wünsche von Business-Mamas zu haben. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Die Idee eines Netzwerkes für berufstätige Mütter mit Schwerpunkt Unternehmerinnen findet Christine Marek sehr begrüßenswert. Die professionelle Präsentation der Plattform und die Ausweitung des Netzwerkes in die Bundesländer gefallen ihr. Sie hat - so weit es auch ihre Zeit erlaubt - ihre Unterstützung zugesagt, was weiteres Vernetzen und Bekannter Machen der Plattform in der Öffentlichkeit betrifft.
Im Gespräch von letzter Woche erzählte die Politikerin, wie sie die Mehrfachbelastung durch Beruf, Politik und Familie managt, also über Details, die berufstätige Mütter besonders interessieren.
Die ersten drei Jahre nach der Geburt ihres Sohnes 1993 nahm sie Karenz in Anspruch und startete bereits in dieser Zeit ihre berufliche Neuorientierung in politischer Richtung.
Christine Marek - von Anfang an Alleinerzieherin - konnte und kann als wichtige Stütze im Alltag auf ihre eigene Mutter zählen, welche im gemeinsamen Hauhalt wohnt und sich beispielsweise auch um den Haushalt kümmerte und früher im Bedarfsfall auch auf den Sohn aufpasste.
Nach der Karenz wechselte sie zu einem sehr familienfreundlichen Betrieb, der ihr damals schon Tele-Working ermöglichte. Dadurch konnte sie fallweise nachmittags zu Hause sein, eventuelle Termine mit dem Sohn wahrnehmen oder einfach bei ihm sein und das Familieleben genießen. Am Abend, nach dem zu Bett Bringen des Sohnes, wurde in Ruhe die verbleibende Arbeit von daheim aus erledigt.
Das Entgegenkommen oder Rücksicht Nehmen eines Betriebes auf die familiäre Situation hat Christine Marek selbst als sehr großen Mehrwert wahrgenommen – auch für den Arbeitgeber – da die Bindung und die Loyalität einer/s Angestellte/n viel größer wird und beide Seiten – Betrieb und Mitarbeiter - davon profitieren.
Diesen wichtigen Punkt hat sie politisch weiterverfolgt und in einem Projekt des Wirtschaftsministeriums umgesetzt. Die Ergebnisse einer von ihr initiierten Studie unter 100 Betrieben - in der Mehrzahl KMUs aber auch einige Großbetriebe - zu den betriebswirtschaftlichen Auswirkungen familienfreundlicher Maßnahmen bestätigen das:
Der durchschnittliche Krankenstand der Arbeitnehmer in diesen Betrieben ist beispielsweise auf 5,9 Tage gesunken (österreichischer Durchschnitt sind 13 Tage !). Ein Erfolg, der sich sehen lassen kann, drückt er doch aus, dass gute Rahmenbedingungen enormen Einfluss haben auf Gesundheit, Wohlfühlen und Work-Life-Balance jedes einzelnen!
Nähere Informationen und das dazugehörige Handbuch zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend unter www.bmwfj.gv.at .
Gefragt nach früheren Visionen, die bereits verwirklich wurden, erklärt die Familiestaatssekretärin, wie stolz sie auf die Umsetzung des neuen Kinderbetreuungsgeldes ist, mit dem bewusst besser verdienende Frauen und Männer angesprochen werden sollen, da sie ein Jahr lang 80 Prozent des letzten Gehaltes als Kindergeld-Variante beantragen können.
Für selbständige Mütter oder Väter und Unternehmerinnen interessant ist die neue flexible Zuverdienstgrenze, die 60 Prozent des bisherigen Einkommens - mind. 16.200,- Euro pro Jahr - als Zuverdienst erlaubt und dadurch ein adäquates Führen des eigenen Betriebes erlaubt.
Alle Informationen zum neuen Kinderbetreuungsgeld und einen praktischen Online-Vergleichsrechner, der Sie bei der Wahl der für Sie optimalen Variante unterstützen soll, finden Sie ebenfalls unter www.bmwfj.gv.at.
Weiters steht Ihnen das Familienservice des Familienministeriums unter 0800/240 262 (zum Nulltarif aus ganz Österreich) für Ihre Fragen zur Verfügung.
Ebenso wichtige Meilensteine auf dem Weg zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind die Durchsetzung des verpflichtenden Gratiskindergartens für 5- Jährige und die Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten.
Christine Marek wird sich in weiterer Folge für gut ausgebildete Tagesmütter/-väter, Kinderfrauen und Au-Pairs stark machen, um auch im Alter von 0-3 Jahren eine optimale Kinderbetreuung sicherstellen zu können.
Da ihr politischer Schwerpunkt als Familien-Staatssekretärin die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleibt, möchte sie weiter bewusstseinsbildende Maßnahmen ergreifen und entsprechende Themen diskutieren.
Zum Beispiel gehören ihrer Ansicht nach Frauen in höheren Managementebenen gefördert und zu flexiblen Modellen der Familienkultur angeregt, damit sie in der Babypause weiter beruflich am Ball bleiben können und nicht in ein Karriereloch fallen.
Auch die nach wie vor sehr konservativen österreichischen Ansichten zum Familienbild und zu sog. „Rabenmüttern“ möchte sie in der Öffentlichkeit positiv beeinflussen.
Themen, die viel Energie brauchen zur Veränderung, viel Optimismus, Sympathie und Visionskraft, alles Energien, die Christine Marek als Frau, die in der Öffentlichkeit steht, zu 100 Prozent ausstrahlt!
Damit bleibt mir unserer neuen Schirmherrin nur mehr zu wünschen übrig:
eine wohlverdiente, wenn auch kurze, aber erholsame Ferienzeit mit ihrem Sohn!
Gabriele König
Herausgeberin der Business-Mamas
Quelle: Redaktion, Pressebüro der Staatssekretärin, Foto: ÖVP Bundespartei





